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W. Ludolph auf der ILA 2016 in Berlin – Faszination Luft- und Raumfahrt

Vor genau 110 Jahren wurden die neuesten W. Ludolph-Erzeugnisse, z.B. Kompasse, Spiegelinstrumente oder Nebelsignalapparate einem „weiten Interessentenkreis auf der Allgemeinen Luftschiffahrtsausstellung in Berlin bekannt gegeben“.

Vom 1. bis zum 3. Juni 2016 haben wir uns nach langer Pause wieder auf der zwischenzeitlich umbenannten „Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung“ in Berlin präsentiert.
Die Fertigungsmöglichkeiten, aber auch die ausgestellten Produkte, haben sich nach 110 Jahren stark verändert: Während unsere Vorfahren in der Manufaktur am Alten Hafen noch Kompasse für Zeppeline fertigten, liegt heute der Schwerpunkt im Werk im Industriegebiet Bohmsiel auf monatlich bis zu 80.000 hochpräzisen Luftfahrtbauteilen. Für bekannte Verkehrsflugzeuge wie z.B. A320, A320neo, A380, aber auch für den neuen Airbus A400M werden diese – teilweise sehr komplexen – Bauteile durch ein motiviertes Mitarbeiter-Team auf CNC-gesteuerten Fertigungsanlagen hergestellt und mit leistungsfähiger 3D-Messtechnik aufwändig geprüft.

In Berlin überzeugte sich Geschäftsführer Ingo Blazek höchstpersönlich von der ordnungsgemäßen Funktion der in Bremerhaven gefertigten Teile im Laderaum eines Luftwaffen-A400M. Nach einer kleinen Sitzprobe auf dem Kopilotensitz einer Transall C160D – W. Ludolph fertigt hierfür den Flugzeugkompass FK-16 – hatte er prominenten Besuch am Messestand zu begrüßen:
Auf dem Foto, von links nach rechts: Olaf Lies, niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, der sich für die W.-Ludolph-Produkte am Messestand stark interessierte, im Gespräch mit Olaf Henckel und Ingo Blazek.

Kurz vor der Startfreigabe zur Heimreise nach Bremerhaven waren sich Geschäftsführung und die Messe-Crew einig: „Die Wiederteilnahme an der ILA war die richtige Entscheidung für uns. Wir konnten sehr interessante Gespräche auf und am Rande der Messe führen. Bestehende Allianzen mit Geschäftspartnern konnten gefestigt und neue, interessante Kontakte geknüpft werden.“