Teilnehmer der Spendenübergabe (auf dem Foto) von links Geschäftsführer Ingo Blazek, Vormann Torsten Möllenberg, Wilfried Delle, Matthias Grüttner.

W. Ludolph spendet zum 150 jährigen Jubiläum der DGZRS

„Es ist für mich Ehrensache, die harte und gefahrvolle Arbeit der Seenotretter zu unterstützen”, begründet Wilfried Delle den Einsatz des gesamten Teams der W. LUDOLPH GmbH & Co. KG für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). „Die Besatzungen fahren zu jeder Tageszeit und bei jedem Wetter hinaus, um bedrohten Menschen auf See rasche Hilfe zu bringen. Daher brauchen sie auch jede Hilfe von uns Menschen an Land”, ist Delle von der Arbeit der Seenotretter überzeugt.

Das 150. Jubiläum der Seenotretter in diesem Jahr veran­lasste das Unternehmen W. LUDOLPH dazu, eine besondere Aktion zu Gunsten der DGzRS durchzuführen. So wurden ältere nautische Geräte wieder in einen gebrauchsfähigen Zustand gebracht und zu einem günstigen Preis angeboten. Die dabei erhaltenen Erlöse werden den Seenotrettern in vollem Umfang zur Verfügung gestellt. Der erzielte Betrag wurde von der Geschäftsführung noch auf genau Euro 1.000 aufgerundet und jetzt an den Vormann des in Bremerhaven stationierten Seenotkreuzers HERMANN RUDOLF MEYER, Torsten Möllenberg, übergeben.

,,In unserem Unternehmen haben wir täglich mit nautischen Geräten zu tun und sind der Seefahrt stark verbunden. So ist es für alle Mitarbeiter von W. LUDOLPH fast selbstverständlich, die Seenotretter als wichtige maritime Hilfsorganisation zu unterstützen”, bringt Ingo Blazek, Geschäftsführer bei W. LUDOLPH die Resonanz der vielen Menschen zum Ausdruck, die sich für die Aktion im Unternehmen eingesetzt und den Kunden, die von diesem Angebot Gebrauch gemacht haben.

Vormann Torsten Möllenberg, dankte im Namen aller Rettungsmänner der Seenotretter für die nachahmenswerte Unterstützung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. „Gerade in unserer schnelllebigen Zeit ist es nicht selbstverständlich, dass in solcher außergewöhnlichen Form an die Seenotretter gedacht wird. Eine Spende für die Seenotretter ist ein vorbildliches Engagement und zeugt von sozialer Verantwortung”, freute sich der Leiter des Informationszentrums Niedersachsen, Hans-Joachim Katenkamp. über diese Spende. Mit der Zuwendung wird die Arbeit des ausschließlich durch freiwillige Beiträge und Spenden getra­genen deutschen Seenotrettungswerks unterstützt und gleichzeitig die harte und gefahrvolle Arbeit der Rettungsmänner in besonderer Form anerkannt.

Die DGzRS ist zuständig für den maritimen Such- und Rettungsdienst auf Nord- und Ostsee. Sie setzt auf 54 Stationen 60 moderne Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote ein. Ihre SEENOTLEITUNG BREMEN (MRCC = Maritime Rescue Co-ordination Centre) koordiniert Jahr für Jahr mehr als 2.000 Einsätze. Die Rettungsflotte ist bei jedem Wetter, rund um die Uhr, einsatzbereit. Die DGzRS führt ihre Aufgaben eigenverantwortlich und unabhängig durch. Schirmherr des Rettungswerkes ist der Bundespräsident.

Seit der Gründung am 29. Mai 1865 bis Ende 2014 haben die Seenotretter insgesamt 81.684 Menschen aus Seenot gerettet oder Gefahrensituationen auf See befreit. Das entspricht der gesamten Bevölkerung der Stadt Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg) und übertrifft bereits deutlich die Einwohnerzahl von Minden (Nordrhein-Westfalen), Marburg (Hessen) oder der gesamten Insel Rügen (Mecklenburg-Vorpommern).